
Günter-Bergmann-Gesellschaft
| 1. Gründung | 5. Ehrenmitglieder |
| 2. Ziel und Zweck | 6. Aktivitäten |
| 3. Präsidium | 7. Günter-Bergmann-Preis |
| 4. Mitglieder |

Der Vorstand der Günter-Bergmann-Gesellschaft auf einer Konzerttournee durch Norwegen im November 2005.
von links: Hildegard Bergmann, Alexander Graf zu Münster
und Dr. jur. Franz Hubert Timmermann (Foto: Noriko Kitano)
1. Gründung
Die Günter-Bergmann-Gesellschaft gründete ich 2003, dem Erscheinungsjahr von
• „Günter Bergmann: Musikalisches Gesamtwerk“ in Form eines Schubers mit
3 CDs, die auch einzeln erhältlich sind (Genuin Musikproduktion) und
• „Günter Bergmann – Künstler, Wissenschaftler und Mensch“.
Eine Biografie von Hildegard Bergmann, ISBN 3-89688-173-6 agenda-Verlag, Münster, 183 Seiten, 20 €.
Seit 2005 wird die Gesellschaft beim Amtsgericht Münster als eingetragener Verein geführt.
Im Jahr 2006 wurde ihr vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Sie ist somit berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.
2. Ziel und Zweck
Ziel und Zweck der Gesellschaft sind die Wahrung und Förderung des künstlerischen, wissenschaftlichen und geistigen Erbes von Prof. Dr. Günter Bergmann und seines kulturellen Umfeldes. Sie möchte Leben und Werk im öffentlichen Bewusstsein erhalten und angemessen würdigen.
3. Präsidium
Den Vorstand bilden die Präsidentin und zwei Vizepräsidenten:
• Hildegard Bergmann, Philologin, Oberstudienrätin i. R., Präsidentin
• Prof. Dr. Otto W. Wetzell, Vizepräsident
• Dr. jur. Franz Hubert Timmermann, Vizepräsident
4. Mitglieder
Die Anzahl der Mitglieder ist bewusst überschaubar gehalten.
5. Ehrenmitglieder
• Bei einem Festakt auf Schloss Hohenfeld wurde 2004 dem Gesangspädagogen und Kulturdezernenten von Südnorwegen, Dr. Arne Stakkeland, die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
• Ein Jahr später erfolgte ebenfalls auf Schloss Hohenfeld die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an die japanische Konzertpianistin und Dozentin an der Universität Münster, Noriko Kitano.

Dr. Arne Stakkeland Noriko Kitano
• Im Jahr 2008 wurde Frau Prof. Toshiko Takeoka, Hochschule für Musik in Osaka / Japan, zum Ehrenmitglied ernannt.6. Aktivitäten
Gemäß der Zielsetzung erfolg(t)en
• Archivierung aller relevanten Objekte
• Kontaktaufnahme zu potentiellen Interpreten und Veranstaltern
• Konzertaufführungen
• Veranstaltungen von Konzerttourneen
• Kontakte zu kulturellen Institutionen
• Kontakte zu Kulturredaktionen
• Pressemitteilungen
• Vorträge
• Dokumentationen
• Anstoß und Förderung wissenschaftlicher Forschung und Publikationen
• Preisverleihungen und Auszeichnungen

Auf einer Konzerttournee durch Dänemark und Norwegen 2006
- 2. von links: Dr. Franz Hubert Timmermann
- Mitte vorn: Hildegard Bergmann
- rechts: Alexander Graf zu Münster ( Foto: Noriko Kitano)
7. Günter-Bergmann-Preis
Der Günter-Bergmann-Preis würdigt herausragende Verdienste einer Künstlerpersönlichkeit um das musikalische Werk von Günter Bergmann.
| Aus der Hand des Grafen zu Münster und in Präsens des norwegischen Fernsehens erhielt die japanische Pianistin Noriko Kitano im Jahr 2005 bei einem Festakt in Kvinesdal (Südnorwegen) die Auszeichnung. Die international renommierte Künstlerin erweist sich seit Jahren als exzellente Günter Bergmann-Interpretin | ![]() Westfälische Nachrichten, Weihnachten 2005 |
Zum 2. Mal wurde 2009 der Günter-Bergmann-Preis verliehen. Die Auszeichnung erhielt der in Norwegen lebende Musiker und Günter-Bergmann-Interpret Martin H.C. Spindler. Seine Bearbeitung von Günter Bergmanns Orgelzyklus "Harmonice Mundi Iovis" für Gemischte Ensembles (c) 2008 und für Sinfonieorchester (c) 2009 kommt der musikalischen Ästhetik und der Idee des Komponisten in hohem Maße entgegen. Bergmanns Opus wird erhöhte Aufmerksamkeit in der Musikwelt finden und diese zusammen mit Spindlers Fassungen bereichern. | |
![]() | Der Hagener Künstler Herbert Grawe gestaltete zu dem Orgelzyklus "Harmonice Mundi Iovis" ein Triptychon mit einer komplexen und präzisen astronomischen Aussage entsprechend dem musikalischen Vorbild. Wie der Komponist verbindet auch der Mathematiker, Musiker und Maler Herbert Grawe wissenschaftliche Exaktheit mit ästhetischer Ausführung. - Er wurde im Jahre 2010 mit dem Günter-Bergmann-Preis ausgezeichnet |
| ![]() Mit seiner spektakulären Ausstrahlung wird das Triptychon den Wunsch des Betrachters nach visuell begleiteten Konzerten wecken und auf diese Weise zunehmende Bekanntheit von "Harmonice Mundi Iovis" bewirken. |


